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Presse•  01. August 2013 Stolberger Nachrichten

Bis zum Sommerfest den 100. Stifter?

Bürgerstiftung Stolberg hält Jahresrückblick.

Unterrichtsheft für Schulen erstes großes Projekt.

Stolberg. Den 8. August des Jahres 2012 haben Hans-Josef Siebertz, Helmut Frink und Wolfgang Hennig in angenehmer Erinnerung. An diesem Tag wurde die Bürgerstiftung Stolberg von der Bezirksregierung offiziell anerkannt, ein ambitioniertes Projekt zur sozialen und kulturellen Förderung konnte die Arbeit aufnehmen. Jetzt haben die Vorstandsmitglieder Siebertz und Frink mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Hennig den ersten Geschäfts- und Tätigkeitsbericht vorgelegt.

Darin präsentierten sie auch konkrete Ergebnisse und wagen zudem den Ausblick in die Zukunft. Die größte Baustelle der jungen Stiftungsgeschichte wird aktuell mit Volldampf bearbeitet: Das Unterrichtsheft „Stolberg – unsere Heimat“ soll bald sein Comeback an den Grundschulen der Stadt geben. Damit wird ein Bildungsinstrument aus den frühen 1990er Jahren wiederbelebt, das mit seiner regionalen Botschaft die Kinder und Jugendlichen in den Stolberger Schulen erreichen soll.

„Wir wollen das Bewusstsein der Kinder für ihre Heimatstadt stärken“, erklärte Heinz-Josef Siebertz, Vorsitzender der Bürgerstiftung Stolberg. Eine Expertengruppe aus Grundschulrektoren, Lehrern und Heimatforschern erstellt die Inhalte des neuen Unterrichtsheftes, sie werden die zahlreichen Aspekte der Heimatgeschichte beleuchten – von der Römerzeit bis zur Industrialisierung, vom Galmeiveilchen bis zur Mundart.

Das Leben präsentieren

Ein weiteres Ergebnis der Arbeit aus den ersten zwölf Monaten Bürgerstiftung ist für die Stolberger am 22. September erlebbar. Dann findet auf dem oberen Hof der Stolberger Burg das erste Bürgerfest statt. „Dabei soll sich das reichhaltige soziale, kulturelle und sportliche Leben unserer Stadt präsentieren“, sagt der Vorsitzende der Stiftung, Hans-Josef Siebertz. 82 Stifter bildeten im August 2012 das Gründungsfundament, gemeinsam brachten sie zum Start ein Stiftungsvermögen von 57 000 Euro zusammen.

Rund anderthalb Jahre Vorbereitung hatte der Initiativkreis bis dahin bewältigt. Heute sind 98 Stifter beteiligt. „Unsere Mitglieder repräsentieren die gesellschaftlichen Strukturen Stolbergs“, erklärt Hans-Josef Siebertz. „Wir wollen spätestens zum Sommerfest die 100 vollmachen“, ist der Vorsitzende zuversichtlich.

Künftig will man weiter in verschiedenen Gesellschaftsbereichen aktive Unterstützung leisten, „die gute Resonanz aus der Bevölkerung gibt uns Kraft, unsere Ziele weiter zu verfolgen“, so Siebertz. In Workshops bilden sich die Mitglieder fort, regelmäßig finden zudem Stifterforen statt. Eine aktuelle Broschüre informiert über die Arbeit der Bürgerstiftung – unter dem Motto „Gutes in Stolberg bewegen“. (alba)

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