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Presse•  24. Juli 2012 Stolberger Nachrichten

 

Über dieses Tempo staunt sogar die Bezirksregierung

 

Stolberg. Da zeigte sich sogar die Bezirksregierung überrascht: Das Tempo, mit dem die Stolberger ihre Bürgerstiftung mit Leben erwecken, ist schon außergewöhnlich. „Die Mitarbeiter der Regierungspräsidentin waren schon erstaunt, dass es in Stolberg gelungen ist, in relativ kurzer Zeit die Voraussetzungen für die Antragstellung zu erarbeiten und eine große Zahl von engagierten Bürgern zu gewinnen”, berichtet Wolfgang Hennig, der für den Initiativkreis der Bürgerstiftung Stolberg die weiteren Schritte für die formale Anerkennung vorantreibt.  Die Satzung ist Anfang des Monats von den Gründungsstiftern beschlossen und von der Oberfinanzdirektion Rheinland abgesegnet worden. Jetzt hat der Altbürgermeister als Bevollmächtigter der Gründungsstifter den offiziellen Antrag auf staatliche Anerkennung der Bürgerstiftung persönlich eingereicht. „Die Anlagen umfassten alle von den bisherigen Gründungsstiftern eigenhändig unterzeichneten Erklärungen, Gründungsstifter der Bürgerstiftung werden zu wollen, sowie die Satzung und die Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsrates der zukünftigen Bürgerstiftung. Die beiden Gremien werden erst mit der Anerkennung rechtlich aktiv, wählen dann aus ihren jeweiligen Reihen heraus einen Vorsitzenden des Vorstandes sowie des Stiftungsrates und können mit der eigentlichen Arbeit loslegen. Auftakt als Initialzündung„Dann ist meine Aufgabe als Bevollmächtigter des Initiativkreises erfüllt”, sagt Wolfgang Hennig - und kann stolz darauf sein, denn er hat seine Aufgabe mit Bravour erledigt, wenn man bedenkt, dass erst letzten Ende November die Auftaktveranstaltung stattgefunden hat. Sie erwies sich als echte Initialzündung. Keine acht Monate später ist die zugesagte erforderliche Mindestkapitalsumme von 50.000 Euro überschritten. Die Zahl der Stifter steigt weiter stetig an und liegt derzeit bei 86. „Normalerweise nimmt die Gründungsphase einer Bürgerstiftung wesentlich mehr Zeit in Anspruch”, bilanziert Hennig. Die Stolberger hatten sich zwar bis Ende 2013 Zeit lassen wollen, können aber jetzt bereits damit rechnen, im September - innerhalb einer rekordverdächtigen Gründungsphase von zehn Monaten - die staatliche Anerkennung zugesprochen zu bekommen. Dann sollen bei einer abschließenden Gründungsveranstaltung die weiteren Details und Möglichkeiten der Bürgerstiftung Stolberg öffentlich vorgestellt werden. Die kann dann auch Spenden und testamentarische Zuwendungen entgegennehmen und steuerreduzierende Spendenquittungen ausstellen, um dann aus dem Erlös möglichst vielen Stolbergern in Stolberg dort zu helfen, wo es für nötig erachtet wird

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