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Presse•  08. Okt. 2018 Zeitungsverlag Aachen

8000 Euro gesammelt: Nudelbuffet ist im 15. Jahr besonders erfolgreich

Stolberg Ein großes Lob an alle Beteiligten und ein noch größeres „Vergelt‘s Gott“: Mit diesen herzlichen Worten richtete sich das Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Stolberg und Ideengeber des Nudelbuffets, Hans-Josef Siebertz, im Postwagen an alle Beteiligten der Benefizveranstaltung, die seit 2004 in Verbindung mit Stolberger Sozial- und Wohlfahrtverbänden und engagierten Köchen durchgeführt wird.

Freuten sich über den Erlös: die teilnehmenden Organisationen, die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Karina Wahlen (2.v.l.) und der Ideengeber Hans-Josef Siebertz (hintere Reihe, 2.v.l.).

Eingeladen hatte die Bürgerstiftung zur Übergabe des Reinerlöses vom 15. Nudelbuffet. Stattliche 8082,11 Euro, der zweitgrößte Betrag in der Geschichte des Nudelbuffets, konnte an die teilnehmenden Organisationen Deutsches Rotes Kreuz Stolberg mit den Ortsgruppen Breinig und Stolberg-Mitte, die Arbeiterwohlfahrt Stolberg, den Sozialdienst Katholischer Männer Stolberg, den Sozialdienst katholischer Frauen Stolberg, das Haus Christopherus (Caritasverband für die Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land), die Stolberger Tafel, den Förderverein Regenbogenschule, die Jugendberufshilfe Stolberg und den Förderverein Pfarre St. Franzikus übergeben werden.

Einen besonderen Grund zur Freude gab es in diesem Jahr dann auch, denn mit dem 15-jährigen Bestehen konnte man ein kleines Jubiläum feiern. Grund genug für Siebertz auf die Anfänge – in den ersten beiden Jahren war der Obere Burghof noch Veranstaltungsort – zurückzublicken und einige Akteure zu erwähnen: So war Franz-Josef Koke, einer der Köche, Mitwirkender der ersten Stunde. Willi Croé, ebenfalls Mitglied des Köcheteams, ist seit dem Umzug auf den Kaiserplatz im Jahr 2006 ebenfalls „mit Leib und Seele dabei“, so Siebertz, und stellte für die Vorbereitung und Durchführung seine Metzgerküche zur Verfügung.

Elke und Friedbert Kirch sowie Reimund Lesmeister vom DRK Stolberg stellen von Beginn an das Equipment für des Nudelbuffet bereit. Kornelia Stöcker vom Sozialdienst Katholischer Frauen und seit 41 Jahren Leiterin des Agnesheimes, trägt mit ihrem Team die Verantwortung für die Zubereitung von bemerkenswerten 500 Portionen Tiramisu und betreut außerdem das, mittlerweile durch Obst, gespendete Kuchen und Kaffee erweiterte Angebot, am Nachtisch-Stand während des Events.

Nicht vergessen wurden die Mitarbeiter, die nicht in einem Verein organisiert sind, sich aber ehrenamtlich engagieren und eine nicht wegzudenkende Unterstützung darstellen, sowie die Spender und Sponsoren und nicht zuletzt die zahlreichen Besucher, unter denen sich mittlerweile eine große Anzahl von „Wiederholungstätern“ befindet.

Man kann jedoch auch noch so gut organisiert sein und über eine noch so lange Erfahrung verfügen. Manchmal steckt man halt nicht drin. Das mussten die Organisatoren in diesem Jahr auch hinnehmen. Was passiert war? Eine Gruppe Beteiligter konnte nicht wie geplant genügend Freiwillige bereitstellen, um die ausreichende Besetzung des Getränke-Standes zu gewährleisten. Also musste eine schnelle Lösung her. Diese fand sich im Förderverein der Pfarre St. Franziskus aus der Velau, der kurzfristig – innerhalb von 14 Tagen während der Ferien – ein achtköpfiges Team organisierte, um den Getränkeausschank zu übernehmen. Letztmalig dabei war die Einrichtung Haus Christopherus, die im November nach Merkstein zieht.

Wichtig war Siebertz der Aufruf an den Nachwuchs. Eine Initiative dieser Art kann auf Dauer nur bestehen, wenn sich genügend engagierte Menschen finden, die die jeweiligen Organisatoren unterstützen. Dies wurde unterstützt von der stellvertretenden Bürgermeisterin Karina Wahlen. Sie unterstrich die Notwendigkeit solcher Events, wo an vielen Stellen zusätzliche Unterstützung dringend benötigt würde.

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