Streifen AltZurück zur Startseite
Presse•  30. April 2018; Zeitungsverlag Aachen

Big-Band-Sound begeistert: „Crack Field Stompers“ unterhalten in Bestform

Von: Dirk Müller
Stolberg. Opulenter Big-Band-Sound von enormer Virtuosität, grandiose Soli, mitreißender Gesang und ein höchst ansprechendes Repertoire – das Benefizkonzert der Bürgerstiftung zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes Eschweiler/Stolberg ist ein voller Erfolg und ein kulturelles Highlight für die Kupferstadt gewesen.

Begeistert das Publikum: Das Big-Band-Ensemble des Landespolizeiorchesters glänzt beim Benefizkonzert voller Virtuosität und mit ansprechendem Repertoire. Foto: D. Müller

Erheblichen Anteil daran hatte das Big-Band-Ensemble des Landespolizeiorchesters (LPO) NRW unter der Leitung von Hans Steinmeier. Mit ihrem Gesangssolisten Joe Doll begeisterte die LPO-Big-Band das Publikum auf höchstem Niveau.

Werke wie Stevie Wonders „I wish“, Bobby Darins „As long as I‘m singing“ und Jesse Stones „Smack dab in the Middle“ kamen bestens bei den Zuhörern an, und die Musiker bewiesen ihre Ausnahmequalität ebenso bei Titeln wie „Somewhere“ aus Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“.

Die Big Band des Landespolizeiorchesters brillierte an diesem Abend unter anderem mit dem großartigen „Moondance“ aus der Feder des nordirischen Sängers und Songwriters Van Morrison und erntete nach „Nothing compares 2 U“, angelehnt an die Originalversion von Prince, stehende Ovationen. Mit der Zugabe nach Aretha Franklin zollten Musiker und Publikum sich am Ende des berauschenden Konzertes gegenseitig „Respect“.

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Stolberg, Hans-Josef Siebertz, und Bürgermeister Tim Grüttemeier, Schirmherr der Veranstaltung, begrüßten zahlreiche Gäste in der Stadthalle zum dem Benefizkonzert, dessen Erlös zu 100 Prozent dem Ambulanten Hospizdienst zugutekommt.

Zweitägiger Workshop

Clou des rundum gelungenen Konzertabends war, dass auch die Stolberger Big Band des Ritzefeld-Gymnasiums, die „Crack Field Stompers“, vor großer Kulisse ihr Können demonstrierte. Die jungen Musiker waren zuvor in den Genuss eines zweitägigen Workshops mit einigen Profis des Landespolizeiorchesters gekommen.

Wobei der Genuss beiderseitig gewesen sei, meinte Hans Steinmeier: „Das war definitiv einer der schönsten Workshops, die wir hatten. Die ,Crack Field Stompers‘ sind echt super“, sagte der Dirigent der LPO-Big-Band. Unter der musikalischen Leitung von Thomas Horbach machten die „Ritze Feld Stampfer“ den Anfang und spielten zu Beginn des Konzerts das Thema von „Mission impossible“.

Bei der Filmmusik „Eye of the Tiger“ von Survivor erhob Sängerin Laura Scherello dann ihre Stimme zu dem Big-Band-Sound der „Crack Field Stompers“, und beim folgenden „Enter Sandman“ (Metallica) gesellte sich schließlich der erste LPO-Instrumentalist zu den Kupferstädter Nachwuchsmusikern.

Weitere sollten folgen, und Horbach und Steinmeier dirigierten abwechselnd das mit den Profimusikern angereicherte Ensemble, das eindrucksvoll Talent und Fertigkeiten der „Crack Field Stompers“ unter Beweis stellte.

Neues Leben einhauchen

Mit Stücken wie Joe Zawinuls „Birdland“, das durch The Mamas and the Papas weltbekannt gewordene „California Dreamin‘“, „Love Song“ von Sara Bareilles, „This Love“ von Maroon 5 oder „Valerie“ von The Zutons, dem Amy Winehouse und Mark Ronson 2007 neues Leben einhauchten, überzeugte die Big Band des Ritzefeld-Gymnasiums die Zuhörer eindeutig, wie an dem lautstarken und langanhaltenden Applaus klar zu erkennen war.

346356